Luxus im Schlaf – Guter Schlaf mit Vorfreude

Die letzte große Bewusstseinsveränderung in den eigenen vier Wänden betraf das Badezimmer. Vor dreißig Jahren war es noch lediglich der Raum für die Körperhygiene und ist mittlerweile zur Wellness-Oase geworden. Der Ort, an dem man seinem Körper und seinen Sinnen etwas Gutes tut. Ein ähnlich starker Trend zeichnet sich seit einiger Zeit im Schlafzimmer ab, also dort, wo man wahre Ruhe findet, sich vollständig
erholen und – über Nacht – regenerieren kann. In unserer heutigen Gesellschaft überwiegt das subjektive Empfinden, dass alles schneller und lauter, stressiger und hektischer geworden ist und die Gelegenheiten zu tiefer Entspannung und wahrer Erholung immer seltener werden. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Privatleute sowie kommerzielle Anbieter besinnen, wie man die besten Voraussetzungen für den guten Schlaf schafft.

Hochwertige Materialien im Schlafzimmer

Das wichtigste Element im Schlafzimmer ist natürlich das Bett. Kostbare Hölzer und edle Stoffe, dabei so wenig Metall wie möglich, ist die Maxime für 2015. Die Technik wird soweit es geht draußen gelassen, was nicht den Wecker betrifft, die einzige Erinnerung an die Welt außerhalb des Ruhetempels. Das Schlafzimmer ist der einzige Raum im ganzen Haus, der keinen repräsentativen Charakter hat, er dient nur den eigenen Bedürfnissen und ist der reine Ausdruck individueller Ästhetik – und das macht ihn zu etwas Besonderem. Wenn die Auswahl passender Matratzen und Roste die Pflicht ist, dann stellt die Entscheidung für einen bestimmten Bettrahmen die Kür dar. Es ist weniger wichtig, ob es ein opulentes Boxspringbett ist oder ein als Unikat handgefertigtes Bambusbett, auf das man drei Monate wartet. Es gibt nur ein entscheidendes Kriterium, das ein neues Bett erfüllen muss: Die abendliche Vorfreude, jede Nacht darin zu schlafen.

Natürliches Interieur

Das neue Bewusstsein für den Ort der Nachtruhe und die positiven Wirkungen des Schlafes selbst wirkt sich direkt auf das Interieur aus. Störendes, wie schrille Farben und exzentrische Formen, gehört genauso wenig hierher wie die größte Sünde schlechthin – ein Fernseher. So bleibt die vorrangige Frage nicht, was zur Person oder zum restlichen Haus passt, sondern, was gefällt und den guten Schlaf fördert. Dem Credo, guten Schlaf durch Architektur zu schaffen, haben sich inzwischen auch diverse Hotels verschrieben. Dies fängt bei architektonischen und baubiologischen Aspekten an und endet mit der Einrichtung des Zimmers. Das TAOme im Breisgau ist beispielsweise eines dieser Häuser, die vom ersten Spatenstich darauf ausgerichtet sind, ihren Gästen ein Schlaferlebnis zu bieten. Ob Geschäftsleute oder Familien, jeder profitiert davon, den nächsten Tag voller Frische und Energie beginnen zu können. Aber das Einfachste ist natürlich, in den eigenen vier Wänden damit anzufangen.

Follow us on instagram

@stylesightstrends